Social Media? Gefällt mir!

Gemessen an dem ereignisreichen Jahr war es für eine kurze Zeit im Herbst fast ruhig um gobasil geworden – aber das wirkte nur äußerlich so. Hinter den Kulissen war es alles andere als still: Viele tausend Bahnkilometer sind wir gefahren, etliche Seiten Papier wurden studiert, gewälzt und viele neue Konzepte geschrieben. Insbesondere auch im Bereich Social Media, hier haben wir noch einmal das Netz gescanned, Studien verglichen, eigene Ansätze entwickelt und Workshops durchgeführt. Einige der Ergebnisse werden erst 2012 in die Öffentlichkeit treten – ein wenig Geduld ist also noch erforderlich.

 

Was ist dabei rumgekommen? Wir selbst haben unser Bild von Social Media noch einmal vertieft und geschärft. Dabei haben wir eine klares Konzept zur Einordnung und dem Vorgehen im Umfeld von Social Media Aktivitäten aus Unternehmenssicht erarbeitet – seien es Wirtschafts- oder gemeinnützige Unternehmen, Kirchen und kirchennahe Institutionen, Projekte auf Zeit u.a. Kommunikatoren.

 

Es gibt eine Vielzahl von Fragen, die beantwortet werden wollen (Absender, Ziele, Inhalte, Glaubwürdigkeit, Relevanz, Empfänger, Interaktion, Integration …) Das Entscheidende ist aus unserer Sicht die grundlegende Veränderung, die Social Media im Bereich unserer bisher oftmals einseitigen Kommunikation bewirkt hat: unsere kommunikativen und medialen Aktivitäten verändern sich vom Monolog zum Dialog – und das 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche.

 

Social Media ist dabei alles andere als ein Trend oder einfach ein weiterer, neuer Kanal, den wir „bespielen“ können. Fakt ist, Social Media findet statt, die Nutzerzahlen haben sich explosionsartig entwickelt und wir haben die Entscheidung, ob wir daran teilnehmen oder nicht. Die Herausforderung ist dabei, dass nur der im Bereich von Social Media „Erfolg“ hat – also beispielsweise Freunde auf Facebook oder Follower auf Twitter – der wirklich etwas von Relevanz zu sagen hat. Einfache Werbebotschaften helfen da nicht wirklich. Wir glauben, dass nahezu jeder etwas zu sagen hat und somit etwas bewegen kann – nur was, das gilt es herauszufinden. Stehen die Kernbotschaften erst einmal fest, wollen Kanäle und Medien sorgfältig ausgesucht werden. Was sage ich wann und mit welcher Wechselwirkung muss ich rechnen – und wie und wann reagiere ich, wenn ich Rückmeldungen erhalte? Wie reagiere ich, wenn ich ungewünschte Rückmeldungen erhalte.

 

Klingt das wie ein (un-)kontrollierter Kontrollverlust? Willkommen in der Welt von Social Media!

 

Social Media ist heutzutage nicht mehr wegzudenken und ein wichtiger und integrativer Kanal zur Kommunikation mit Bestands- und Neukunden, Interessenten und Partnern.

Social Media bringt die Öffentlichkeit zur PR- und Kommunikationsarbeit und den Markt zum Marketing. Es gibt also eine Menge zu erwarten, auf geht´s!

09.12.2011 | kmt

4 Kommentare

Ich mag euren Blog sehr gerne. Aber ich habe Schwierigkeiten, die Text zu lesen, selbst wenn ich mich heranzoome.. Liegt es an der serifenlosen Typo? Oder sind die Buchstaben zu dünn? Ihr seid die Experten! ;)
Joschposch
Hi Joschposch, was hast du denn für einen Bildschirm? Müssten wir mal checken. Bei uns sieht die Typo gut aus.
ej
Ich muss mich Joschposch (in beiden Äußerungen ; ) anschließen. Die DIN läuft sehr sehr eng und könnte im Fließtext ruhig 1, 2 Punkt größer sein. (Apple Thunderbold Display, 27 Zoll)
R::bert
Hi ihr beiden ... danke für eure Hinweise (und euer Lob trotzdem ;) Wir kümmern uns drum! Sind - was Schrifteinbettung angeht - noch ein bisschen am ausprobieren ... dafür sind solche Anmerkungen extrem hilfreich!
ej

Hinterlasse ein Kommentar



*Erforderliche Angaben