Kirche mobil.
Kirchen werden entwidmet, Kirchgebäude werden verkauft, Pfarreien werden immer größer. Bleiben die Menschen jetzt auf der Strecke. Nein, das Bistum Speyer plant einen mobilen Treffpunkt für ältere Menschen im ländlichen Raum — ein Fahrzeug, das regelmäßig Dorfplätze, Märkte und zentrale Begegnungsorte anfährt. Kein festes Gebäude, kein Pfarrhaus, kein Glockenturm (aber mit Glockengeläut, das ankündigt, dass der Eismann … pardon … die Kirche kommt). Einfach da, wo Menschen sind.
Für dieses Projekt wurde ein Name gesucht, der sofort verstanden wird — und trotzdem überrascht. Die Antwort lag im bekannten Sinnspruch »Die Kirche im Dorf lassen.« Was einst für Bodenständigkeit und „Normalität“ stand, bekommt jetzt eine neue, aktuelle Bedeutung: Die Kirche ist vielleicht nicht mehr in jedem Dorf. Aber sie kommt ins Dorf. Mobil, zugewandt, mitten im Leben.
Kunde:
Leistungen:

Faszination buntes Licht.
Bleiglasfenster funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Metallstege halten das farbige Glas zusammen, Licht macht das Ganze lebendig. Genau dieses Raster wird zur visuellen DNA des Projekts. Die Buchstaben von »Die Kirche im Dorf« werden zum Glasmosaik zusammengestellt. Alte Tradition – neu sichtbar gemacht.
Zwischen Licht und Struktur.
Die Farben heißen nicht nur Blau, Gelb oder Rot — sie heißen Kirchenlicht. Es sind die Farben, die ein Bleiglasfenster auf den Boden wirft, wenn die Sonne hindurch fällt: kräftig, warm, lebendig, quirlig. Das Motto und seine Schrift: selbstbewusst, geometrisch, mit Haltung, lichtdurchlässig. Bunt wie das Leben und die Menschen.



